Ordnung im Saatgut-Chaos

Jedes Jahr wieder gibt es bei mir eine kleine Saatgut-Inventur. Meist dann, wenn die E-Mails und Kataloge ins Haus flattern und mich mit tollen Gemüsesamen locken wollen. Wenn ich mir dann nach meinem Rausch den Warenkorb anschaue, sind das meist Samen, die ich eventuell noch habe. Bevor ich also Samen doppelt und dreifach kaufe, gehe ich erstmal mein kleines Schatzkistchen durch und überprüfe, was noch so da ist. Letztes Jahr hab ich einfach einen DinA4 Zettel zur Hälfte gefaltet und dort dann die Samentütchen hineingelegt. Teilweise sind da dann aber die Tütchen rausgefallen, oder lagen im „falschen“ Fach. Außerdem wollte ich nicht jedesmal die ganzen Tütchen raus holen, wenn ich nur nachschauen will, was noch so ausgesät werden kann. Also neues System für das Gartenjahr 2019. Weiter unten erzähle ich übrigens, wie ich in Zukunft die Samen aufbewahren möchte, ich sag nur „Tic Tac“ 😉 also weiterlesen 🙂

So sah meine Saatgut Kiste letztes Jahr aus.

Ich hab mich also hingesetzt und habe kleine Boxen gebastelt 😀 Pro Monat eine Box. Nur der März bekommt zwei Boxen. In einer separaten Box sind sämtliche Tomatensamen drin sortiert. Das macht es für mich übersichtlicher. In die Boxen kommen die ganzen Tütchen und davor wird in die Box ein separater Zettel gesteckt. So kann ich entweder die komplette Box für den Monat, oder aber nur den Zettel raus holen. Die einzelnen Papierboxen stehen in einer Holzkiste. Je nach Monat sind die mal größer oder kleiner, denn im Februar z.B. passiert ja außer Paprika vorzuziehen, noch nicht so viel, dafür ist der April und Mai sehr, sehr voll.

In den einzelnen Boxen befindet sich nun das Saatgut
Meine Saatgut-Kiste mit den einzelnen Monatsboxen.

Ich bin gespannt, wie lang das noch so hübsch sortiert ausschaut. Meist herrscht ja so um den April herum wieder vollchaos 😀 Auf den Monatszetteln steht nicht viel drauf. Nur was vorgezogen werden kann, was direkt ins Beet ausgesät werden darf oder was raus gesetzt werden kann. Kann ich eine Gemüsesorte mehrere Monate lang aussäen, befindet sich das Tütchen mit den Samen nur in dem Monat, in dem ich es das erste Mal aussäen möchte.

So schaut’s aus!

Auf den Zetteln für die weiteren Monate steht die Gemüsesorte allerdings drauf, damit ich daran erinnert werde, was ich noch so aussäen kann.

Meine Saatgut-Kiste 🙂

Bisher bin ich ganz zufrieden damit. Nur was mich ja jedes Jahr wieder so unfassbar nervt sind kaputte Samentütchen. Ich weiß ja nicht, wie euch das geht, aber ich reiße mindestens drei Tütchen falsch auf bzw. ein und schon kullern die Erbsensamen durch die Gegend. Wobei man die ja wenigstens noch gut einsammeln kann. Anders schaut das schon bei Möhrensamen aus… schüttet man die aus Versehen aus, hilft nur der Kauf einer neuen Tüte. Deswegen habe ich nun meine Kinder zum „Tic Tac“ Essen verdonnert 🙂 Ihr kennt doch die kleinen durchsichtigen Dosen, die es in groß und in klein gibt. Da werde ich nun Stück für Stück meine Samen einfüllen und mit dem Tütchen beschriften. Besonders Erbsensamen kann man so leichter aussäen. Mal schauen, ob ich das in diesem Jahr wirklich gut finde, oder doch was anderes noch besser ist. Oder die Samentütchen doch das Nonplusultra sind. Wie bewahrt ihr eure zahlreichen Samen auf? Was habt ihr für ein System um im Frühjahr und Sommer den Überblick über die Aussaat zu behalten?

Saatgut-TicTac-Dosen. Hauptsache, die Kinder merken es rechtzeitig 😀

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